Die Wicker-Gruppe umfasst 12 Rehabilitationskliniken und 2 Akut-Krankenhäuser, in Hessen, NRW und Thüringen unter privater Trägerschaft. Ebenfalls zur Wicker-Gruppe gehören die beiden Thermen, die ...
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Arbeitstagung der ErgotherapeutInnen der Wicker-Gruppe

am 30.6.06 von 9.00 bis 15.00 Uhr

Das regelmäßige Jahrestreffen der o. g. Berufsgruppe, welches im Jahre 2001 ins Leben gerufen wurde, richtete die Ergotherapie des Stammhauses zum zweiten male aus.

Die ursprüngliche Planung sah die Wicker-Klinik in Bad Homburg als Gastgeber vor, jedoch ist die dortige Leiterin der Ergotherapie z. Zt. in Mutterschutz und so sprang das Stammhaus ein.

Wir trafen uns inzwischen in den Kliniken: am Homberg,  WWK, Stammhaus, am Osterbach und in der HWK 1, stellten uns gegenseitig unsere Abteilungen einschließlich deren Konzepte vor und profitierten durch einen regen Erfahrungsaustausch.

Gruppenfoto Da den u. g. TeilnehmerInnen unsere Abteilung schon bekannt war, organisierten wir dieses Treffen in Form einer Arbeitsgruppe mit dem Ziel, die Evaluation von belastungs- und arbeitsrelevanten Aussagen in Neurologie und Psychosomatik weiterzuentwickeln.

Begrüßt wurden wir von der Chefärztin der Psychosomatischen Abteilung des Stammhauses, Frau Dr. med. G. Fröhlich-Gildhoff. Sie erläuterte anhand einer Broschüre der Rentenversicherung Bund „Neue Anforderungen aus Beruf und Gesellschaft“, wie wichtig die Anpassung unserer Aufgaben und Aussagen in diesem Sinne sei und wünschte eine erfolgreiche Arbeitstagung.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichteten aus ihren Berufsfeldern, wie weit sie inzwischen ihre jeweiligen Therapieprogramme an die Vorgaben der Deutschen Rentenversicherung Bund angepasst bzw. umgeändert haben, um Aussagen über Steigerung der Belastbarkeit oder eine Arbeitsfähigkeitseinstufung abgeben zu können.

So konnten wir Ergebnisse aus entsprechenden, aber auch unterschiedlichen Richtungen sammeln:

  • Abschlußberichte wurden mit Skalen versehen, um bei Entlassung die Unterschiedsbeurteilung zur Aufnahme in der Klinik darzustellen.
  • Einige formulieren dies mit Hilfe von Textbausteinen.
  • Viele der Abteilungen benützen inzwischen die Auswertungen des COG Pack – Programmes.
  • Verschiedentlich gibt es auch Therapiegruppen, die Aussagen machen können zur Entwicklung der Qualität, Quantität und/oder zur benötigten Zeit.  

Wie auch immer die Ergebnisse zurzeit gefasst werden, alle waren sich einig, dass als Grundvoraussetzung für unser Tätigwerden das Rehabilitationsziel des jeweiligen Patienten und dessen medizinische Belastbarkeit nach der ärztlichen Aufnahme feststehen.

Nach Brainstorming über weitere Ideen zu diesem Thema  (s.Abb 1) mit intensiver Diskussion gab es ein vergnügliches Mittagessen, was weiteren Einfällen Nahrung geben sollte auf diesem für uns alle relativ neuem Gebiet.

Da wir am frühen Nachmittag abschätzen könnten, dass wir bei dieser ersten Zusammenkunft mit diesem Thema keine weiteren bedeutenden Ergebnisse fassen konnten beschlossen wir, uns Einzelaufträge zur Erarbeitung zu erteilen.

Da die Deutsche Rentenversicherung Bund in ihrer KTL – Liste dem Handwerk bei dem Belastungstraining einen relativ hohen Stellenwert einräumt beschlossen wir, dieses zukünftig „Technisches Handwerk“ zu nennen und die einzelnen Kliniken werden Vorgaben erarbeiten, durch die Qualitäts-, Quantitäts- und Zeitunterschiede messbar werden. Das Entsprechende gilt für Bürotätigkeiten.

So erarbeiten

  • das Stammhaus die Materialien Peddigrohr und Holz
  • HWK   I Holz
  • HWK  II Papier, Pappe und Ton
  • Klinik am Homberg Bürotätigkeiten und
  • Klinik Westend Haushaltstraining

Diese Arbeitsgruppe hat sich zum Schluss noch einen Namen gegeben, wir sind jetzt die

„Projektgruppe Belastungserprobung“

und werden uns am 15.09.06 in ähnlicher Besetzung wieder im Stammhaus zusammenfinden, um die dann vorhandenen Ergebnisse vorzustellen und zu diskutieren.

Inzwischen ist es Usus, von den TeilnehmerInnen ein Foto zu knipsen und auch mit dem Protokoll zu versenden.

Christoph Costabel                                                               Doris Grohmann
Stellv. der Ergotherapieleitung                                            Ltd. Ergotherapeutin

TeilnehmerInnen:

Sybille Roschka (Neurologische Klinik Westend), Doreen Michel und Rolf Ulmer (Hardtwaldklinik II), Silke Fremder (Hardtwaldklinik I), Reinhold Schweizer (Klinik am Homberg), Anne Paeslak, Martina Uxa (Wicker-Klinik Bad Homburg), Doris Grohmann, Andrea Friebertshäuser und Christoph Costabel (Wicker-Klinik Bad Wildungen)

Als Gast für 2 Stunden Frau Dagmar Rohrer (Psychologische Psychotherapeutin, Ltd. Psychologin im Stammhaus)

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